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Max Aicher Recycling GmbH fördert Äthiopien-Solarprojekt!

5000,- Euro für die Solaranlage im äthiopischen Hochland

Das in Nürnberg und an anderen bayerischen Standorten ansässige Unternehmen ist einer der größten bayerischen Schrotthändler, -sammler und –aufbereiter (
www.mar.de). Damit werden wir von einem Unternehmen unterstützt, das ebenfalls im Bereich der „Nachhaltigkeit“ (in diesem Fall hinsichtlich der Aufbereitung von Rohstoffen) tätig ist.
Mit der überaus großzügigen Summe von 5000,- € fördert die Max Aicher Recycling GmbH unsere Solaranlage, die im Herbst 2012 in Chencha äthopischen Bauern eine autonome Stromversorgung in einem dortigen Gemeindezentrum ermöglichen soll.
Dies bedeutet zum richtigen Zeitpunkt eine wichtige finanzielle Aufstockung unserer Mittel, die mit der Förderung der Max Aicher Recycling GmbH nun insgesamt 14 000,- umfassen.
Wir freuen uns sehr über die kräftige finanzielle Unterstützung und auf die Zusammenarbeit mit MAR. Herzlichen Dank! (WD)


This article was published on 03.04.2012 at 17:40 o'clock

This article was published on 30.03.2012 at 16:20 o'clock

This article was published on 24.03.2012 at 12:29 o'clock

This article was published on 18.03.2012 at 14:46 o'clock

This article was published on 01.03.2012 at 18:41 o'clock

This article was published on 23.02.2012 at 16:37 o'clock

This article was published on 27.11.2011 at 10:07 o'clock



Sonntag, den 06.11.2011: Nach 2 Wochen Reise und vielen Kilometern durch Äthiopien nach Chencha und zurück sind wir wieder gut in Deutschland angekommen! Seit dem letzten Bericht vom 30.10. hat sich in der letzten Reisewoche außerordentlich viel ergeben. War Sonntag, der 30.10. noch ein freier Tag, den wir in der Nähe von Arba Minch im Nationalpark für einen Ausflug zu den Krokodilen, Fischadlern, Pelikanen und Nilpferden verwendeten, so ging am Montag, den 31.10. die Arbeit in Chencha unvermindert weiter. In den letzten 3 Tagen, die wir in diesem Bergdorf verbrachten wurden sehr viele Arbeiten abgeschlossen oder zukünftige Aufgaben, die von den Einheimischen weiter vollendet werden, angestoßen. Dank unseres guten Werkzeuges und tatkräftiger Hilfe einiger Bewohner aus Chencha, konnten wir von unserer Seite aus die Toiletten-Kompost-Wasserheizung-Duschanlage fertig stellen. Die Dusche spendet nun warmes Wasser, sofern genügend Wasservorrat in den zugehörigen Tanks vorhanden ist. Die Tanks haben wir noch mit einer kommunizierenden Röhre verbunden, um die Wassermenge zu verdoppeln. Ist der Wasservorrat aber zu Ende, muss er noch mühsam aus dem 80m entfernten Fluss herauf getragen werden. Unsere Aufgabe für 2012 wird es somit auch sein, für die Brauchwasserversorgung der Toilette und Dusche einen hydraulischen Widder im 80m entfernten Bach zu installieren, der ausreichend Flüssigkeit auf das Gelände von Ecopia pumpen soll. Darüber hinaus wurden noch ca. 350 Bäume auf dem Grundstück gepflanzt, ein Gewächshaus begonnen, eine Trockenanlage für Früchte errichtet und natürlich am Haupthaus selbst mit den Mauerarbeiten begonnen. 2012 soll für dieses bald fertig gestellte Haus die nötige Energieversorgung durch eine Photovoltaikanlage von unserer Schule auf dem Gelände in Chencha erbaut werden. Denn ohne Stromversorgung kann die Veredelung der Ernteprodukte nicht durchgeführt werden. Für den Kauf der Solaranlage benötigen wir noch zahlreiche Unterstützer und Sponsoren, die uns beim Erwerb und Transport dieser Anlage hilfreich werden. Denn nach erfolgreichem Anschluss der nachhaltigen Energieversorgung für das Haupthaus können einem Bauern in Chencha, der dort seine Früchte und Ernteprodukte veredelt und konserviert, 2 Birr mehr pro Glas produzierter Marmelade bezahlt werden. Bei 100 Gläsern Tagesproduktion könnte so ein Bauer ein zusätzliches Einkommen von 200 Birr nur durch die vorhandene Solaranlage erhalten. 200 Birr (umgerechnet 8 Euro) entsprechen dem durchschnittlichen Monatseinkommen eines Äthiopiers! Da in Chencha bereits 250 Farmer daran interessiert sind, die Einrichtung von Ecopia zur Marmeladeherstellung zu nutzen, hätte dies für die Dorfbevölkerung eine erhebliche Förderwirkung auf das selbst erwirtschaftete und von Ecopia unterstütze Einkommen der vor allem von Landwirtschaft lebendenden Menschen! Diese Aufgabe werden wir mit unserem Projekt mit ganzer Kraft weiter verfolgen, da wir durch unsere Auftaktreise erst recht bemerkt haben, dass dies ein Ziel ist, für das sich all die Anstrengungen lohnen. Auf ein Wiedersehen in Äthiopien im Herbst 2012! (W.D.)















This article was published on 07.11.2011 at 13:07 o'clock



Sonntag, den 30.10.2011: Nun sind wir eine Woche unterwegs und trotz schwerer Bedingungen haben wir unsere Hilfsarbeiten im äthiopischen Hochland begonnen. Die Reise nach Chencha gestaltete sich weniger reibungslos, da wir mit einem unserer Jeeps eine Panne an der Kardanwelle hatten und somit für die fast 600km weite Fahrt von Addis einen zusätzlichen Tag für die Reparaturen benötigten. Wir mussten in einem Hotel in Sodo übernachten, das aber mit 100 Birr pro Doppelzimmer (umgerechnet 4 Euro) ausgesprochen günstig war. In Chencha konnten wir also mit einem Tag Verspätung unsere Arbeit beginnen. Das Haus für die Arbeit von Ecopia besitzt bereits ein Fundament. Hier haben in den Tagen seit wir hier sind, auch die Bauarbeiten durch Bauleute aus Chencha begonnen. Unsere Aufgabe in diesem ersten Jahr, in dem wir das Solarprojekt in Chencha anstoßen ist es, die nötige Infrastruktur für das Leven auf dem 4ha großen Grundstück von Ecopia zu schaffen: Toiletten und Duschen. Für uns selbst haben wir erst einmal ganz einfache Anlagen nur für die Dauer unseres Aufenthaltes angefertigt. Für Ecopia geht es darum, solche Anlagen dauerhaft und nachhaltig auf dem Gelände hier zu schaffen. Dabei handelt es sich nicht nur um gewöhnliche Duschen, sondern die von uns begonnenen Anlagen müssen auch ökologischen und nachhaltigen Kriterien genügen. Dafür verwenden wir hiesige Materialien und ein kombiniertes Versorgungssystem: Wasser aus dem Fluss wird in Wassertonnen gebracht, die in ausreichender Höhe aufgestellt sind. Das Wasser wird mit einem 75m langen Schlauch durch einen Kompost aus Pflanzen und Kuhmist geleitet, so dass das Wasser durch die dortige Wärme erhitzt wird und somit warmes Wasser zur Verfügung steht. Die Toiletten sind über einem 1,30m tiefen Loch angebracht. Über dem Loch wird eine bewegliche Betonplatte gelegt. Ist das Loch nach einiger Zeit gefüllt, wird die Betonplatte und bewegliche Hütte auf ein Nachbarloch gelegt. Der in der ersten Grube entstandene Kompost wird sodann für die Kompostanlage zur Wassererhitzung verwendet. Für das kommende Jahr hatten wir diese Tage die Idee das Wasser für die Anlage mit Hilfe einer ausreichend starken hydraulischen Pumpanlage aus einem nahe gelegenen Fluss zu pumpen. Dies ist neben der Solaranlage ein neues Ziel unserer Hilfsarbeiten für Ecopia. Schwierigkeiten verursachen die hier fehlenden Werkzeuge und teilweise nur sehr langsam zu bekommenden Materialien. So sind wir froh, dank Rolf Terjungs Hilfe gute Werkzeuge wie Akkuschrauber, Wasserwaagen, Handschuhe sowie Schrauben und einen ausgezeichneten reichhaltigen Werkzeugkoffer mitgenommen zu haben. Neben allem geht es uns hier ausgezeichnet! Wir schlafen in unseren mitgebrachten Zelten, werden von Helfern von Ecopia und sogar von Mitslal selbst liebevoll bekocht und wir haben innerhalb der Gruppe viel Freude an den Arbeiten hier. Etwas anstrengend ist die Dorfbevölkerung vor allem die Kinder, die den ganzen Tag am Zaun des Grundstückes stehen und unsere Arbeit sehr erstaunt stundenlang bestaunen. Da es in Chencha keinen Internetanschluss gibt, wird es erst in Addis vor unserer Rückreise am Freitag wieder neue Nachrichten geben. (W.D.)
 
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